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Die 1. Regionalkonferenz des Forschungsprojektes Reallabor WohnenPlus² am Freitag, den 14. November 2025, in der Ein Ding der Möglichkeit eG in Salderatzen (Wendland), stieß auf große Resonanz. Zahlreiche Teilnehmende aus der Altmark und dem Wendland nahmen an der Veranstaltung teil, um über die Zukunft des gemeinschaftlichen Wohnens und der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen zu diskutieren.
Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFT) geförderte Projekt, das im Rahmen des WIR!-Bündnisses Elbe Valley läuft, zielt darauf ab, Prototypen für sozialverträgliches Wohnen im Bestand und für Soziale Dorfzentren zu entwickeln. Der rege Austausch und die intensiven Diskussionen auf der Konferenz bestätigten das große Interesse an diesen Themen.
Zentrale Erkenntnisse der Konferenz:
Die Konferenz unterstrich die Notwendigkeit, Daseinsvorsorge umfassender zu denken. Es geht nicht nur um infrastrukturelle Angebote wie den Dorfladen, sondern um das "gute Leben auf dem Land". Die Teilnehmenden bekräftigten, dass dies am besten durch die enge Zusammenarbeit von engagierten Bürgern, Kommunen, Unternehmen, Vereinen und Einzelpersonen erreicht werden kann.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Bestätigung der Bedeutung des Austauschs. Der Wunsch nach Vernetzung zwischen den Aktiven innerhalb der Region sowie insbesondere elbübergreifend ist groß. Die Projektpartner, die Hochschule Neubrandenburg gemeinsam mit der WendLandWohnen eG und der Freiwilligen-Agentur Altmark e.V., werden dies in der Planung zukünftiger Veranstaltungen berücksichtigen und genügend Raum für den Dialog einplanen.
Zudem wurde betont, dass inspirierende Beispiele aus anderen Regionen motivieren, Zweifel abbauen und den Weg für eigene Initiativen ebnen können. Das Reallabor WohnenPlus² wird daher weiterhin Wissen, Gelegenheiten und die richtigen Personen zusammenbringen, um lokale Initiativen optimal zu unterstützen.
Das Projekt Reallabor WohnenPlus² läuft noch bis zum 30. Juni 2028 und wird die gesammelten Erfahrungen aus den Pilotprojekten in der Region für andere Initiativen aufbereiten. |